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Wer ist der Gewinner? Der Ölpreis des globalen Öl- und Gasriesen lag bei PK!

17.11.2023

Der jüngste Finanzbericht zeigt, dass CNOOC in den ersten drei Quartalen eine gute Kostenkontrolle aufweist. Die Ölkosten (Gesamtkosten pro Barrel) lagen bei 28,37 US-Dollar, ein Rückgang von 6,3 % gegenüber dem Vorjahr. Basierend auf den Ergebnissen des ersten Halbjahres dieses Jahres, in dem die Ölkosten bei 28,17 US-Dollar pro Barrel lagen, gehen Analysten davon aus, dass CNOOC die Ölkosten bis 2023 wieder unter 30 US-Dollar pro Barrel senken wird.
Niedrige Kosten sind zum zentralen Wettbewerbsvorteil von Ölkonzernen geworden und der Schlüssel zu höherer Rentabilität und zur Absicherung gegen Ölpreisschwankungen. Angesichts der vielen Unsicherheiten auf dem internationalen Rohölmarkt bemühen sich globale Ölkonzerne intensiv um Kostensenkung und Effizienzsteigerung, reduzieren unnötige Investitionen und kontrollieren die Betriebskosten streng – denn nur so können sie überleben und sich optimal für zukünftige Entwicklungen rüsten.

Die Kosten eines Barrels Öl für ausländische Konzerne

Im zweiten Halbjahr sanken die internationalen Ölpreise von ihren Höchstständen, und die Nettogewinne der drei internationalen Öl- und Gaskonzerne Total, Chevron und Exxon Mobil gingen im dritten Quartal tendenziell zurück und beliefen sich auf bereinigte Nettogewinne von 6,45 Milliarden US-Dollar, 5,72 Milliarden US-Dollar bzw. 9,07 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sanken sie um 35 %, 47 % bzw. 54 %.
Die Lage ist dringlich, und der Ölpreis ist ein ständiger Entwicklungsindikator für große internationale Ölkonzerne.

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Total hat in den letzten Jahren die Kostenkontrolle weiter verstärkt, und die Gewinnschwelle ist von 100 US-Dollar pro Barrel im Jahr 2014 auf aktuell 25 US-Dollar pro Barrel gesunken; die durchschnittlichen Produktionskosten von BP in der Nordsee sind ebenfalls von einem Höchststand von über 30 US-Dollar pro Barrel im Jahr 2014 auf unter 12 US-Dollar pro Barrel gesunken.
Ölkonzerne wie Total und BP verfügen jedoch über ein breites Spektrum globaler Investitionen, und die Kostenunterschiede zwischen Offshore-, Onshore- und Schieferölförderung sind enorm. ExxonMobil hat angekündigt, die Förderkosten im Perm-Becken auf etwa 15 US-Dollar pro Barrel zu senken – ein Niveau, das sonst nur in riesigen Ölfeldern im Nahen Osten erreicht wird. Andere unabhängige Schieferölunternehmen im Perm-Becken verfügen jedoch nicht über vergleichbar gute Daten.
Laut einem Bericht von Rystad Energy liegen die durchschnittlichen Kosten für neue Bohrungen im Permian Basin nur bei 16 US-amerikanischen Schieferölunternehmen unter 35 US-Dollar pro Barrel; Exxon Mobil strebt eine Verfünffachung der Produktion in der Region bis 2024 an. Bei einer Fördermenge von rund 1 Million Barrel pro Tag kann das Unternehmen dort einen Gewinn von 26,90 US-Dollar pro Barrel erzielen.
Laut Halbjahresbericht 2023 belaufen sich die Kosten für ein Barrel Öl aus dem US-Schieferölprojekt von Occidental Petroleum auf etwa 35 US-Dollar. Reuters berichtete, dass mit der Verlagerung der Bohrtiefe im Golf von Mexiko vom Tauchen in die Tiefsee die Kosten für ein Barrel Öl in der Region von etwa 18 US-Dollar im Jahr 2019 auf etwa 23 US-Dollar im Jahr 2022 steigen werden. Nach Angaben der russischen Preisbehörde liegen die Kosten für ein Barrel Urals-Rohöl, das aus Häfen an der Ostsee verschifft wird, bei etwa 48 US-Dollar.
Vergleicht man die Kosten pro Barrel Öl bei den großen Unternehmen, so hat CNOOC immer noch einen Preisvorteil gegenüber internationalen Ölkonzernen wie Total, Exxon Mobil und BP.

Niedrige Kosten sind der Kernwettbewerbsfaktor.

Vergleicht man die Finanzberichte von „Three Barrels of Oil“ der letzten zwei Jahre, so liegt die Bruttogewinnmarge von CNOOC bei über 50 %.
Mit einer Nettogewinnmarge von 35 %, einzigartiger Rentabilität und niedrigen Kosten ist dies zur Kernkompetenz von CNOOC geworden.
Die Finanzberichte der letzten vier Jahre zeigen, dass CNOOC 2019 den Ölpreis erfolgreich unter 30 US-Dollar (29,78 US-Dollar/Barrel) halten konnte. 2020 erreichte er mit 26,34 US-Dollar/Barrel einen neuen Tiefststand der letzten zehn Jahre. Im ersten Halbjahr fiel der Ölpreis von CNOOC sogar auf überraschende 25,72 US-Dollar/Barrel und wird 2021 voraussichtlich bei 29,49 US-Dollar/Barrel und 2022 bei 30,39 US-Dollar/Barrel liegen. Diese Zahlen berücksichtigen keine ausländischen Märkte. Der Ölpreis aus den guyanischen und brasilianischen Ölfeldern von CNOOC ist mit nur etwa 21 US-Dollar pro Barrel sogar noch niedriger.